Info zu Dispositionskredit beim Girokonto
Über den Dispositionskredit - kurz auch Dispo - genannt, wird häufig gesprochen. So in der Art wie “Puh, ich bin mit meinem Dispo wieder voll im Minus.”
Doch was hat es damit auf sich? Handelt es sich tatsächlich um einen Kredit? Und wer bekommt wann wieviel Dispositionskredit? Das sind so in etwa die Fragen, die ich in diesem Artikel abdecken möchte.
Beim Dispositionskredit handelt es sich tatsächlich um einen Kredit - um einen Überziehungskredit für ein Girokonto - um genau zu sein. Er wurde eingeführt, um Privatpersonen mit Girokonto einen ähnlichen Service zur Verfügung zu stellen wie Firmen, die immer wieder mal kurzfristig und unbürokratisch Geld benötigen.
Im Prinzip kann jeder, der ein Girokonto besitzt, einen Dispo beantragen. Bei manchen Banken gibt es auch schon von vorneherein einen Pauschalbetrag von z.B. 1000 Euro.
Ansonsten hängt der Kredit-Rahmen (wieviel Geld man sich leihen kann) davon ab, wieviel Geld jeden Monat auf das Konto eingezahlt wird (Lohn, Gehalt, Rente etc.).
Normalerweise liegt der Betrag bei 2-3 Monatseinzahlungen, also z.B. bei 1.200 Euro Lohn etwa 2.500 bis 3000 Euro.
So soll verhindert werden, das man sich nicht zu sehr verschuldet.
Die Bewilligung des Dispositionskredits ist keine grosse Sache. Meistens genügt es, ein paar Monate bei der Bank zu sein und regelmäßige Einzahlungen nachzuweisen.
Vorteil:
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Der Dispo-Kredit wird schnell und unbürokratisch vergeben und schafft finanziellen Freiraum, wenn man z.B. einen schicken neuen LCD-TV kaufen möchte.
Nachteil:
- Ganz eindeutig die hohen Zinsen! Die liegen deutlich über denen vom normalen Raten-Kredit! Sie sollten also nicht über einen längeren Zeitraum den Dispo nutzen.
Tipp:
Sollten Sie doch nicht so schnell aus einem Dispositionskredit “herauskommen” - dann empfiehlt sich eine Umschuldung auf den Raten-Kredit. Lassen Sie sich hier von Ihrer Bank beraten!
