Das Girokonto
Beim Girokonto handelt es sich um eine sog. Kontokorrentkonto.
Im Prinzip heisst das einfach, dass das Girokonto für den allgemeinen bargeldlosen Zahlungsverkehr zwischen Banken eingesetzt wird.
Im Gegensatz z.B. zum Sparkonto oder Tagesgeldkonto dient das Girokonto also nicht zur Geldanlage.
Deshalb werden Guthaben auf diesen Konten auch gar nicht oder nur sehr gering verzinst.
Im Normalfall halten sich Geldeingang (Lohn, Gehalt, andere Leistungen) und Geldausgang (Miete, Rechnungen, Einkäufe per EC-Karte oder Kreditkarte, Bargeld-Abhebungen etc.) also in etwa die Waage.
Im Idealfall haben Sie im Durchschnitt etwa 1-2 Netto-Monatsgehälter auf Ihrem Girokonto, um auch Geld für gelegentliche Sonderausgaben zur Verfügung zu haben.
Wenn grössere Summen auf Ihrem Girokonto liegen, sollten Sie wegen der schlechten Verzinsung über eine Umbuchung z.B. auf ein Tagesgeldkonto nachdenken.
Sinkt hingegen Ihr Girokonto-Stand regelmäßig ins Minus, so dass Sie einen Dispo-Kredit beanspruchen müssen, sollten Sie Ihre Ausgaben kontrollieren und gegensteuern.
Zwar wird der Dispo meist automatisch gewährt, jedoch zahlen Sie ab dem 1. Euro deutlich höhere Zinsen als bei einem normalen Kredit.
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